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Überblick: Von Zeit- und anderen Soldaten

Berlin, 15.12.2017, PIZ Personal.

Soldaten tragen Uniform und sehen daher irgendwie gleich aus. Doch es gibt wichtige Unterschiede, denn Soldat ist nicht Soldat.

Soldaten stehen aufgereiht auf einem Platz
Angetreten: Wehrdienstleistende sowie Zeit- und Berufssoldaten dienen Seite an Seite. (Quelle: Bundeswehr/Schulz)Größere Abbildung anzeigen

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Freiwilliger Wehrdienst: Chance statt Pflicht

2011 wurde die Wehrpflicht ausgesetzt. Für die Bundeswehr bedeutete dies, dass das Personal nicht mehr verpflichtend zugewiesen wurde. Waren die Wehrdienstleistenden oftmals doch diejenigen, die später Zeit- und Berufssoldaten wurden.

Inzwischen bietet der Freiwillige Wehrdienst (FWD) Interessenten die Möglichkeit, mit einer Verpflichtungszeit von sieben bis 23 Monaten, die Truppe kennenzulernen. In der Laufbahngruppe der Mannschaften lernen die Soldaten nach einer dreimonatigen Grundausbildung eine Einheit der Bundeswehr kennen. Nun können sowohl die Bundeswehr, als auch der Soldat entscheiden, ob eine weitere Verpflichtung angestrebt wird. Insgesamt dienen in der Bundeswehr mit Stand Ende November 2017 fast 8.800 Freiwillig Wehrdienstleistende.

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Soldat auf Zeit: Für vier bis 25 Jahre

Die Dauer des zunächst festgelegten Dienstverhältnisses richtet sich bei den Soldaten auf Zeit (SaZ) nach der Laufbahn. Bei Mannschaften beträgt die Verpflichtungszeit mindestens vier Jahre. Bei Offizieren mit integriertem Studium sind es 13 Jahre. Sind der Bedarf und die Eignung des Soldaten vorhanden, sind Weiterverpflichtungen bis zu 25 Dienstjahren möglich.

Außerdem besteht während der Dienstzeit die Möglichkeit, die Laufbahn zu wechseln. So ist sowohl der Sprung aus der Feldwebellaufbahn als auch aus der Mannschaftslaufbahn in die Offizierslaufbahn möglich. Die Karrieremöglichkeiten sind demnach bei entsprechender Eignung fließend. Insgesamt dienen fast 118.000 Soldaten auf Zeit in der Bundeswehr.

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Berufssoldat: Der Bund fürs Leben

Der Weg zum Berufssoldaten ist kein Selbstläufer, wohl aber mit Engagement und sehr guten Leistungen durch die Soldaten zu beeinflussen. In Auswahlkonferenzen werden alle Soldaten auf Zeit aus der Feldwebel- und Offizierslaufbahn betrachtet, welche ihr Interesse zur Übernahme zum Berufssoldaten bekundet und mindestens zwei Beurteilungen in ihrer Laufbahn erhalten haben. Dann wird entschieden, wer Berufssoldat werden darf.

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Stand vom: 12.09.18 | Autor: Ines Blandau / Frank Bötel


http://zentrum-transformation.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.karriere.fwd